“Tagebuch einer Biene” gewinnt gleich drei Awards bei Green Screen

Ein unglaublicher Film, schaut ihn Euch an, man schlüpft in eine Biene und erlebt ein ganzes Bienenleben. Unglaubliche Aufnahmen vermitteln die komplette Bienenkunde.

Hier einpaar links zum Film:

https://www.greenscreen-festival.de/festival/filme/d/show/tagebuch-einer-biene/

https://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/Dennis-Wells-und-Brian-McClatchy-reden-ueber-ihre-Dreharbeiten-id33583067.html

Am 7. Oktober ist Kinostart!

Euer Imker

Andreas Kreft

Ein wechselhafter Corona Sommer…..

Nach einer guten Rapsernte haben sich viele Honigfreunde mit der Frühtracht bevorratet und so ist die in diesem Jahr die begrenzte Anzahl Rapshonig bereits weitestgehend vergeben.

Heute Abend habe ich die ersten Gläser Lindenhonig (Sommertracht) abgefüllt. Dieser ist auch in diesem Jahr wieder mit Wald und Blüten angehaucht, vielen Dank den fleißigen Bienen, geschmacklich eine Wonne.

Gute 6 Woche wurde gerührt und abgeschäumt, in den nächsten Tagen wird er etikettiert und steht zum Wochenende zur Lieferung/ Abholung bereit.

Einige Honigfreunde warten schon seit Mai auf den Lindenhonig und ich empfehle immer, sich ausreichend zu bevorraten. Honig hält bei dunkler und kühler Lagerung mindestens 2 Jahre und nimmt auch an Qualität nicht ab.

Was machen nun die Völker? Sie sind dank ausgiebiger Fütterung und schonender Behandlung gegen Varoamilben fit für den Winter. Eigentlich wollte ich noch drei Völker umweiseln, sprich eine neue Königin in das Volk setzen, doch leider waren die Völker zu stark, kribbelig und haben ihre alte Königin zu gut versteckt. Daher lasse ich die Völker nun in Ruhe und werde später im Herbst nur noch die Mäusegitter setzen.

Ich wünsche uns allen weiterhin viel Gesundheit und bald wieder eine coronafreie Zeit.

Genießt den Honig – Euer Imker

Andreas Kreft

Ein bewegender Frühling…

Nachdem der Winter nicht so richtig zu Ende gehen wollte und die Temperaturen nicht hochgingen, sind auch meine 6 Völker nicht alle gut aus dem Winter gekommen.

Eines hat den März leider nicht überstanden und ein weiteres musste ich auf Grund von Drohnenbrütigkeit abfegen.

Nach dem Abfegen suchen sich dann die Bienen ein neues Zuhause.

Nun haben sich die beiden Völker rechts verstärkt.

In Bosse habe ich einen neuen Stand bezogen. Dort stehen 2 Wirtschaftsvölker und 2 Ableger (für nächstes Jahr) keine 20 Meter vom Raps entfernt.

Im letzten Jahr habe ich bereits am 31.Mai den ersten Honig geerntet, in diesem wird es wohl am nächsten Samstag so weit sein – fast 14 Tage später.

DIe Rapsblüte geht nun langsam zu Ende und die Honigwaben müssen noch an Wasser verlieren und von den Bienen verdeckelt werden. Um den DIB Qualitätsstandard zu erreichen und eine 2-jährige Haltbarkeit zu gewährleisten, muss der Wassergehalt unter 18% sein. Daher warten wir noch ein wenig ab und messen den Wassergehalt mit einem Refraktometer.

Auch wenn sich schon alle auf den neuen Honig freuen, es wird noch ein paar Tage dauern.

Leider wird es in diesem Jahr nicht so viel Honig geben, aber ich hoffe, dass ein jeder Honigfreund die Grundversorgung erhalten kann.

Auf Grund der gestiegenen Preise für Imkereibedarf, Glas- und Futterlieferung und muss ich die Honigpreise leicht anheben. Ich möchte die gute Qualität beibehalten und nicht durch andere Verfahren diese gefährden. Kontinuierlicher Austausch von Waben aus dem eigenen Wachshaushalt, permanentes Erneuern von Rähmchen und Zargen, hochwertiges Futter und aufwendige Behandlungsmethoden gewährleisten Sauberkeit und Qualität, kosten aber auch ihren Preis.

Der Honig im DIB Glas aus dem Naturpark Westensee kostet ab 1. Juni

für 1 Glas Honig: 6,- €

und für 6 Gläser Honig: 35,- €

und im Karton Honig mit 12 Gläsern: 70,- €

Bitte gebt mir alle Gläser zurück – ein Glas mit Deckel kostet fast 50 Cent.

Leider nur noch 5…….

In diesem Winter haben es leider nicht alle 6 Völker geschafft durchzukommen.
Trotz gewissenhafter Behandlung und Fütterung ist ein Volk vermutlich wegen der Varoa Milbe eingegangen. Alle Waben waren leer, also ausgeräubert.


Die Zargen habe ich aufgelöst, die Waben werden eingeschmolzen und die Beuten abgewaschen. Ich hoffe, dass alle anderen 5 Völker dieses wechselhafte Wetter im März überstehen und gut in den Frühling starten.

Die Aufstockung um ein weiteres Volk wird durch einen neuen Ableger erfolgen.

16.3.2021

Ein wenig Gesundheit zu Weihnachten verschenken……

In diesem Sommer haben meine Bienen gut Honig eingetragen. Vielleicht haben Sie gespürt, dass irgend etwas anders läuft und wir Menschen jetzt viel Hilfe brauchen.

Honig aus der Region ist nicht nur sehr genussvoll, sondern auch vorbeugend und schmerzlindernd (siehe vorherige Beiträge).

Auch beim Naschen ist er wesentlich effektiver, da nicht sofort durch die Süße der Insulinspiegel nach oben schiesst, sondern durch die langsame Aufnahme des Honigs über die Darmwand alle wertvollen Enzyme in Ruhe im Körper verarbeitet werden können.

Zum Weihnachtsfest wird wieder jedes Glas mit einem kleinen Weihnachtsmann dekoriert!

Leider ist nun der Rapshonig fast verkauft – es steht aber noch der leckere Lindenhonig zur Verfügung.

In diesem Jahr trägt er eine besondere Note des Waldes in sich.

Bitte bleibt gesund

Euer Imker

Andreas Kreft

Test „Amerikanische Faulbrut“ negativ

Vor ca. 3 Wochen habe ich bei allen 6 Völker eine Futterkranzprobe genommen.

Bei der Futterkranzprobe füllt man pro Volk einen guten Esslöffel Honig aus dem Futterkranz einer Wabe in eine Plastiktüte und bringt diese dann zum Landeslabor Lebensmittel-, Veterinär-, und Umweltuntersuchunsamt SH nach Neumünster.

Das Labor hat den folgenden Prüfbericht (negativ mit Kategorie 0) ausgestellt:

Somit haben alle Völker keinerlei Sporen der amerikanischen Faulbrut und ich muss keine weiteren Maßnahmen zur Beseitigung treffen oder gar einen Sperrbezirk melden.

Mehr zu dieser Bienenkrankheit findet ihr unter folgendem link:

https://www.fli.de/fileadmin/FLI/IMED/NRL-Bienenkrankheiten/AFB-Leaflet-Deutsch.pdf

Mit dieser guten Nachricht grüße ich Euch aus dem Naturpark Westensee

Euer Imker

Andreas Kreft

Es wird langsam kalt ……

Anfang November hatten wir noch ein paar goldene Stunden und die Bienen konnten noch ein wenig die Flügel schwingen.

In den letzten Tagen ist die Temperatur aber nach unten gegangen und die Bienen haben sich in einer Traube zusammen gefunden, um so in den dunklen Monaten zu überwintern.

Jede Biene hat durch Ausklinken der Flügel aus der Brustmuskulatur die Fähigkeit aktiv Wärme zu produzieren. So können sie auch einen Winter mit zweistelligen Minusgraden überstehen und verfallen nicht in eine Kältestarre oder verhungern. Sobald der Honig durch die Wärme wieder flüssig geworden ist, stecken die Bienen ihren Rüssel rein und laden ordentlich Energie auf. Durch den regelmäßigen Positionswechsel in der Traube, von außen nach innen und von innen nach außen, wird jedes Volk den Winter im Team überstehen; vorausgesetzt sie haben ausreichend Futter und sind gut gegen die Varoamilbe behandelt worden. Und für beides habe ich nach der Sommeernte gesorgt.

Wenn man das Ohr auf die Beute legt und leicht daran klopft, hört man ein Aufbrausen und so weiß man, daß das Volk noch putz munter ist.

Es ist ein tolles Gefühl, wenn es seinen Bienen gut geht und wir im nächsten Jahr wieder leckeren Honig bekommen werden.

Herzliche

Euer Imker

Andreas Kreft

Der Bienengarten mit 6 Völkern in Felde.

Honig hilft nicht nur gegen Husten und Halsweh, sondern wirkt auch antibiotisch!

Dass Honig gegen Husten und Halsweh hilft, ist lange bekannt. Er wirkt besser als alle anderen Behandlungen – inklusiv Antibiotika.

Hier zwei Berichte zum Thema:

https://science.orf.at/stories/3201417/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/erkaeltung-honig-hilft-mehr-als-erkaeltungsmittel-a-d62bfeac-5bc2-418a-af85-5d7ec16b6aa5

Viel Spaß beim Lesen und bleibt Gesund

Euer Imker

Andreas Kreft

Der erste Lindenhonig ist abgefüllt!

Man kann nur schwer sagen, „wann das Imkerherz am lautesten schlägt“, aber einer dieser Momente ist das Abfüllen und Etikettieren des Honigs für den Genuss der Honigs.

In diesem Jahr habe ich wieder zwei Sorten, die eine kommt aus Bossee, die andere aus Felde.

Nach dem permanenten Rühren und Abschäumen sind nun die ersten Gläser abgefüllt und etikettiert.

Damit man nun die Sorten unterscheiden kann, habe ich mir ein kleines Hilfsmittel überlegt.

Bitte bei der Bestellung angeben, welche Sorte gewünscht wird, beide sind lecker und vomRapshonig habe ich auch noch einen kleine Restbestand.

Und wie sieht es bei den Volkern aus?

Zur Zeit sind es 6 und alle sind wieder in Felde. Ein Volk musste eine neue Königin bekommen (wollte selbst umweiseln) und zur Zeit läuft die 2. Bekämpfung der Varoamilbe mit Langzeitverdunstern (siehe Aufsätze unter den Deckeln).

Später dann wird noch eine 3., letzte Fütterung erfolgen, damit alle Mädels gut durch den Winter kommen. Die Drohnen werden nun aus den Beuten gestoßen und die Winterbienen fangen langsam an schlüpfen. Anders als die Sommerbienen, die nur 7-8 Wochen leben, halten die Winterbienen 6-7 Monate die Stellung und setzen sich mit all ihren Kräften für das Überleben des Volkes ein.

Mehr dazu in einem der winterlichen Blöcke auf dieser Homepage.

Liebe Grüße wünscht Eurer Imker

Andreas Kreft