Der erste Honig ist abgefüllt und steht für den Verzehr bereit…..

Die Zeit des Imkers wird im Frühjahr und Sommer von den Bienen und dem Honig bestimmt. Nach gut einer Woche „Rühren“ wurde es nun Zeit, den Honig abzufüllen.

Das eine oder andere Luftbläschen wird sich vom Honig umschlossen noch im Glas oder an der Oberfläche finden lassen, doch keine Angst, das Gewicht wird immer genau mit ein paar Gramm Überschuss abgewogen.

Nach dem Abfüllen, wird der Deckel mit neuer Pappeinlage aufgeschraubt, das Glas feucht und trocken abgewischt und etikettiert – immer waagerecht. Nach der Trocknung des Etiketts, wird dann das Haltbarkeitsdatum aufgestempelt und die einzelnen Kartons gefüllt.

Mit viel Handarbeit der Bienen und des Imkers steht er nun bereit zum Preis des Vorjahres (5,50€ das Glas und 65,- € der Karton) und freut sich auf den genussvollen Verzehr eines/r „Honigfreundes/in“ .

Bestellung bitte persönlich oder per mail: a.kreft@gmx.de .

Ein schönes Wochenende wünscht

Euer Imker

Andreas Kreft

Erster Rapshonig geerntet……

Morgens kurz nach fünf, wenn die Sonne aufgeht, bricht der Imker auf, um den Honig zu ernten.

Der Grund liegt nicht darin, dass die Bienen etwa so früh morgens noch schlafen, sondern daran, dass es morgens noch kühl ist und die Bienen da noch keine Lust auf Action haben.

6,5 Grad zeigt das Thermometer im Auto an. Sechs Honigräume werden ab genommen und in den Honigkeller gebracht.

Die Waben werden nun einzeln entdeckelt und in die Schleuder gestellt.

Der Honig fliesst nun durch ein grobes Sieb, dort werden die Wachsteilchen gefiltert. Danach wird der Honig durch ein Feinsieb in Kübel gefüllt.

Honig läuft durch das Spitzsieb……

Gegen 11:00 kamen dann ein paar Nachbarn und haben den ersten flüssigen Honig auf selbst gebackenen Brötchen probiert. Köstlich, die Bienen haben sich wieder sehr viel Mühe gegeben.

….der Imker ist zufrieden….

…und den Hund interessiert das alles nicht….

Freut Euch, denn bald ist er fertig gerührt und wird dann abgefüllt. Falls jemand noch flüssigen Honig haben möchte, bitte melden.

Ein frohes Pfingstfest wünscht Euch

Euer Imker Andreas Kreft

Die Bienen sind nervös, der erste Ableger ist da.

Wochenlange Trockenheit lässt die Bienen auf den Nektar warten und so hatten wir reges Treiben auf unserem Grundstück. Hin und wieder konnte eine Biene nicht zur Ruhe kommen und so half nur eine Flucht ins Haus.

Kurz entschlossen habe ich daher die letzten 2 Völker am letzten Donnerstag nach Bosse gebracht.

Am Freitag kamen schon die ersten Nachbarn um die Ecke und fragten, was mit den Bienen los ist – keine da.

Daher habe ich heute einen Ableger in Bossee gemacht und ihn heute Nachmittag nach Felde gebracht. Nach Durchsicht der Völker in Bosse werden wohl noch zwei weitere in den nächsten Wochen dazu kommen.

Das Volk ist nun aktiv geworden, wird versuchen eine Königin zu entwickeln und ich hoffe, dass alles einen guten Verlauf nimmt. Fortlaufend werde ich das Volk in die richtige Zukunft begleiten und die aufbauenden Hilfen geben.

Das Bilden eines neuen Ablegers gleicht der Geburt eines Lebewesens, wenn man nach Prof. Dr. Tautz den „Bien“ als zusammenhängendes Lebewesen betrachte und mit anderen Säugetieren vergleicht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Tautz

Worum geht es?

Um Bienen. Bereits hier würde der Autor Jürgen Tautz wahrscheinlich schon widersprechen. Denn eigentlich geht es ihm um „den Bien“, jenen cleveren Organismus, den der Laie gemeinhin Bienenvolk nennt. Der Soziobiologe und Bienenforscher an der Universität Würzburg erzählt derart begeistert von den Erkenntnissen seiner Forschungsgruppe, dass es gleich für mehrere Ausgaben von „Neon Unnützes Wissen“ reichte. 

Wussten Sie, dass Bienen einen optischen Kilometerzähler haben, der über Wasser ausgeschaltet wird? Dass Bienen rotblind sind? Dass Waben zunächst rund gebaut und erst durch „Heizerbienen“ in die typische sechseckige Wabenform gebracht werden? Dass der Stachel der Biene in erster Linie eine Waffe gegen Bienen ist? Dass eine einzelne Biene den Stock mit einem einzigen „Alarmruf“ vor einem Feind warnen kann und das gesamte Volk darauf mit einer Stimme antwortet? In knapp zweieinhalb Stunden schubst Tautz den Hörer im Minutentakt von einem „Hast du nicht gesehen“-Moment zum nächsten.

Jürgen Tautz: Der Bien. Superorganismus Honigbiene.  Fast zweieinhalb Stunde berichtet Deutschlands führender Bienenforscher über die wissenschaftliche Forschung zur Honigbiene.  Das Hörbuch gibt es bei Audible zu Download. 

Jürgen Tautz: Der Bien. Superorganismus Honigbiene.  Fast zweieinhalb Stunde berichtet Deutschlands führender Bienenforscher über die wissenschaftliche Forschung zur Honigbiene.  Das Hörbuch gibt es bei Audible zu Download. 

„Unnütz“ sind die Erkenntnisse der Forscher keineswegs. Wer das Verhalten der Bienen genauer versteht, kann auch dem Bienensterben erfolgreicher begegnen. Bienen sind die ältesten Haustiere des Menschen und seine wichtigsten. Rund 80 Prozent der Blütenpflanzen werden von Insekten bestäubt, vorrangig von Bienen. Es geht hier nicht nur um Blumen. Eine Supermarktkette räumte kürzlich alle Artikel aus den Regalen, die es ohne Bestäubung nicht geben würde: mehr als die Hälfte des Ladens stand leer. Keine Kirschen, keine Äpfel aber auch Tiefkühlpizza, Schokolade, Öle und Körperpflegeprodukte. Die Bienen werden Opfer der Globalisierung durch eingeschleppte Parasiten, sie verhungern durch die Monokultur der rein auf Effizienz getrimmten industriellen Landwirtschaft  und sie verenden zu Millionen an Pestiziden.

Wer spricht?

Jürgen Tautz ist kein professioneller Sprecher, sondern Professor, und „Der Bien“ ist kein Hörbuch. Es ist die Aufzeichnung eines Gesprächs. Als ob man bei ihm auf dem Sofa sitzt, in den Garten auf „die Beute“ schaut – so nennen Imker den Bienenstock – und sagt: „Jürgen, du machst doch in Bienen, oder? Was findest du an denen nur so spannend?“. Und Jürgen erzählt. Eben so wie ein Mensch mit Begeisterung von einem Thema berichtet, über das er aus erster Hand ganz viel weiß.INSEKTENSTERBENRettet die Bienen! Denn ohne sie würde es uns allen schlecht ergehenVon Norbert Höfler

Warum lohnt das Hörbuch?

Weil es die Faszination für diese fleißigen Insekten auch bei jenen wecken kann, die mit Bienen zuvor nichts am Hut hatten. Nach den zweieinhalb Stunden wird man wahrscheinlich keine Biene mehr prophylaktisch aus Angst vor einem Stich erschlagen oder in seinem Garten alles an Blühten wegschneiden, weil sie die Geometrie des Rasens stören. Schließlich kann fast jeder zur Erhaltung der Bienen beitragen durch Blumenwiesen, Insektennistkästen, Hummelburgen oder durch einen eigenen Bienenstock. Für die Organisation großer Unternehmen hält Tautz auch Tipps aus dem Reich der Bienen parat. Einer lautet: Es kann durchaus sinnvoll sein, Mitarbeiter für zeitweises Nichtstun zu bezahlen.

Was stört?

„Der Bien“ hätte als Reportage mit Off-Sprechern und Geräuschen deutlich packender werden können. Der einzige Originalton des Hörbuches konnte einem Schauer über den Rücken jagen: Es war der Warnruf einer Biene und die geschlossene Antwort des ganzen Bienenvolkes. Frei übersetzt: „Hier draußen ist eine Gefahr“ – „Wir haben verstanden“.

Für wen ist das Hörbuch geeignet?

Vereine wie "Stadtbienen.org" stellen Wissen in Seminaren und sogenannte Bienenboxen zur Verfügung.  Bereits nach wenigen Wochen haben die Bienen Waben gebaut und sie mit Honig gefüllt. In den leeren Waben wuchsen neue Bienen heran. Ein Bienenvolk kostet rund 150 Euro, die Box rund 250 Euro. Hinzukommen noch der Imkeranzug und die "Rauchmaschine"  sowie kleinere Werkzeuge. Keine Sorge: Bienen stören einen nicht beim Essen, selbst wenn die Bienenbox nur wenige Meter vom Tisch entfernt steht.

Vereine wie „Stadtbienen.org“ stellen Wissen in Seminaren und sogenannte Bienenboxen zur Verfügung.  Bereits nach wenigen Wochen haben die Bienen Waben gebaut und sie mit Honig gefüllt. In den leeren Waben wuchsen neue Bienen heran. Ein Bienenvolk kostet rund 150 Euro, die Box rund 250 Euro. Hinzukommen noch der Imkeranzug und die „Rauchmaschine“  sowie kleinere Werkzeuge. Keine Sorge: Bienen stören einen nicht beim Essen, selbst wenn die Bienenbox nur wenige Meter vom Tisch entfernt steht.©Henry Lübberstedt

Für an der Natur Interessierte und Einsteiger in die Imkerei. Das eigene Bienenvolk ist ein spannendes Hobby und selbst auf dem Balkon in der Stadt möglich. Der Verein „Stadtbiene“ gibt entsprechende Seminare und bietet mit den Bienenkisten fertige „Beuten“ und natürlich begattete Königinnen mit Arbeiterinnen an. Pflegeleichtere Haustiere gibt es nicht. Nach den zeitintensiven Lehrgängen am Anfang brauchen die Bienen etwa eine Stunde Zuwendung pro Woche. Ein fleißiges Bienenvolk in so einer Kiste sammelt bis zu 15 Kilo Honig pro Jahr. Gegen Insektenstiche allergisch sollte man indes besser nicht sein. Zwar sind die heimischen Honigbienen sehr friedfertig, sie können aber auch ihre schlechten Tage haben.

4 Völker jetzt in Bossee……

Heute morgen um 6:00 Uhr habe ich mich mit Rainer getroffen und 4 Völker von Felde nach Bosse gebracht. Gestern haben uns einige Bienen auf unserem Grundstück recht aggressiv geärgert und da der Raps kurz vor der Blüte steht, haben wir heute morgen kurz entschlossen die Wanderung durchgeführt. Die Bienen haben es jetzt nur wenige Meter bis zum Rapsfeld.

Frohe Ostern und bleibt gesund!

In dieser, für uns sehr ungewohnten Zeit, merkt man bei den Bienen keine Veränderungen. Alle 6 Völker sind lebendig dabei sich zu verstärken und auf den Sommer vorzubereiten. Da der Raps schon in den Startlöchern steht, werden sicher schon bald die ersten Honigräume gesetzt werden.

Und für uns kommt nun das alljährliche Osterfest. Anders als sonst werden wir keine großen Feste feiern, sondern im kleinen Kreise zu Hause die Ruhe genießen können.

Ich wünsche Euch allen geruhsame Tage, bleibt vorsichtig und nutzt die Enzyme des Honigs, Eure Abwehrkräfte zu stärken.

Ich habe vor zwei Monaten darüber einen Vortrag von Renate Frank besucht und kann allen Interessierten nur das folgende Buch empfehlen:

http://ernaehrungsberatung-frank.de/honig-koestlich-und-gesund

Herzliche Grüße

Euer Imker

Der Met ist fertig……

schon seit längerer Zeit interessiert mich das Thema MET (Honigwein). „Warum ist dieser oft so süß, teilweise rot mit dem Namen Wikingerblut und was steckt da alles hinter“.

Um hier einen objektiven Wissensstand zu erreichen und dann später ein natürliches, schmackhaftes Getränk aufsetzen zu können, habe ich vor Weihnachten einen Kurs bei der Imkerschule Schleswig-Holstein absolviert; danach dann alle Utensilien erworben und Anfang des Jahres den ersten MET aufgesetzt.

Der Kurs zeigte mir, dass MET ein schmackhaftes Getränk sein kann, Jahr für Jahr besser wird und auch nur aus den Basics Honig, Wasser, Hefe und ganz ganz wenig Schwefel (ohne geht es leider nicht) bestehen kann, ohne Zuckerzusatz oder anderen gesüssten Säften.

Nun ist er fertig, abgefüllt, etikettiert und steht zum Verkauf bereit – zum Eigengenuss oder als kleines Geschenk.

Leider sind die Flaschen und auch das Etikett im Verhältnis recht teuer. Ich habe überwiegend den Schraubverschluss gewählt, kann aber auf Wunsch auch Flaschen in der letzten Charge verkorken:

0,25l kosten 2,- € und 0,33l kosten 2,50 €

Da MET nicht jeder im Geschmack kennen gelernt hat, reiche ich auch gern eine Probe

Bitte achtet darauf, dass ihr den MET kühl genießt und vorsichtig einschenkt, damit ev. Resthefe vom Boden nicht aufgewirbelt wird. Der MET ist ein leckerer Aperitif vor dem Essen oder nur mal so am Abend in kleiner Runde.

Guten Genuss für unsere Gesundheit, denn auch hier ist der Honig wirksam!

Es grüßt Euch Euer Imker Andreas Kreft

Langsam kommt der Frühling……

Die Abende werden länger, das gruselige Wetter ist hoffentlich vorbei.

Ich habe die Mäusegitter herausgenommen und alle 6 Bienenvölker scheinen wohl auf zu sein. Wenn es nun etwas wärmer wird, beginnt die Arbeit eines jeden Imkers – Völker durchsehen, grau gewordene Rahmen ersetzt und Böden säubert.

Die Völker sollen einen guten Start in die Saison bekommen und uns leckeren Honig machen.

Freut Euch auf Honigwein……..

Nachdem ich viele unterschiedliche Meinungen über Met und Honigwein gehört und gelesen habe und mir der ein oder andere Wein viel zu süß war, will ich diesem Thema nun auf den Grund gehen.

Also habe ich mich an der Landesimkerschule in Bad Segeberg zum Kurs angemeldet, um a. eine vernünftige Grundlage und b. eine neutrale Sicht auf die Dinge zu bekommen.

Fazit: Met muss nicht süß sein, ist ein natürliches Produkt mit gesunder Grundlage und wird von Jahr zu Jahr in der Lagerung besser. Süß wird er durch nachträgliche Behandlung und das möchte ich nicht. Ich plane einen schönen Desert-Honigwein zum kleinen Genug!

Nun ab in die Praxis: zwei Weinballons gehren im Arbeitszimmer vor sich hin, 2-3 Monate wird es dauern und dann werde ich Euch naturverkorkte Flaschen 0,25l und 0,375l Honigwein mit dem Jahrgang 2019 anbieten können.

Vor dem Erwerb darf natürlich auch probiert werden.

Bis bald…….

Euer Imker Andreas Kreft

Ein kleines Weihnachtsgeschenk …..

Neben dem bekannten 500 gr. DIB Glas habe auf mehrfachem Wunsch nun kleinere Gläser eingekauft und Honig abgefüllt. Leider sind diese kleineren Gläser nicht günstiger.

250 gr. im DIB Glas für 3,- €.

125 gr. im Sechseckglas für 2,- €

Bitte meldet Euch, die Menge ist begrenzt. Ich habe keinen Honig mehr zum Abfüllen.

Mit besten Grüßen

Euer Imker

Andreas Kreft

Die Bienen sind jetzt winterfertig!

Leider musste ich in den letzten Wochen zwei Völker in Bossee auflösen.

Warum, fragt man sich.

Wenn aus irgendeinem Grunde die Königin nicht mehr da oder zu schwach ist und ein stilles Umweiseln nicht funktioniert, dann haben sich im Volk ein paar Arbeiterin zu kleinen Königinnen ausgebildet. Diese können aber keine befruchteten Eier legen und daher wird das Volk dann dröhnenbrütig.

Ich habe versucht hier eine neue Königin einzusetzen, doch wurden diese leider nicht angenommen.

So musste ich die Völker auflösen, d.h. man klopft auf die Beuten, die Bienen nehmen aus Panik Honig auf, dann werden alle Bienen von den Waben auf ein Bettlaken gefegt und die leeren Zargen weggestellt. Die nun beutenlosen Bienen klopfen bei anderen Völkern an und bringen mit dem aufgenommenen Honig ein Geschenk für die Aufnahme mit.

Alle Bienen abgefegt
Die Bienen klopfen beim neuen Volk an

Das letzte Volk habe ich dann nach Felde gebracht, so dass nun alle 6 Völker zu Hause überwintern können.

Das letzte Volk in Bossee
6 Völker überwintern in Felde

Der Sommerhonig ist nun zur Hälfte abgefüllt und es stehen genügend Gläser für den Kauf zur Verfügung.

Der abgefüllte Honig wird am Abend etikettiert

Bitte kurz melden, ich stelle dann die Anzahl der Gläser bereit oder bringe diese mit.

Schöne Herbsttage wünscht

Euer Imker Andreas Kreft